Barrierefreie Ticketshops
Über die Normerfüllung hinaus gedacht.
Die Ausgangslage
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verpflichtet B2C-Produkte zur Barrierefreiheit. Für eine Messe- und Eventsoftware mit zahlreichen Ticketshops bedeutete das: vollständiger Relaunch unter BITV 2.0 — bei gleichbleibenden Kernabläufen.
Wie ich vorgegangen bin
- 1Research & Organisation eines Team-Workshops mit Accessibility-Spezialisten für gemeinsamen Wissensstand ohne Insellernen
- 2Erarbeitung einer systematischen Figma-Datei mit allen visuellen A11y-Anforderungen
- 3Begleitung und Beratung während der Implementierung durch Frontend-Entwickler
- 4Definierung eines strukturierten Test-Repository mit allen BITV-relevanten Testcases als iterativ messbarer Qualitätsindikator
- 5Nutzertests mit sehbehinderten Personen
Was entstanden ist
BITV-gerechte Basis für alle Ticketshop-Kunden und Anwender bei gleichzeitig optimierter Usability für alle. Einführung eines transparenten Warenkorbs für weniger Abbrüche und mehr Kontrolle. Geclusterter Checkout mit logisch klar abgegrenzten Schritten zur Reduzierung der kognitiven Last.
Das Learning
Barrierefreiheit als Usability-Hebel: Durch die BITV-Umsetzung haben wir nicht nur Hürden abgebaut, sondern das Nutzererlebnis für alle Ticketkäufer radikal optimiert.
Weitere Case Studies
Kirchliches Beratungsnetzwerk
Inklusive Digitalisierung für 6.000 Ehrenamtliche mit Fokus auf BITV-Konformität unter Berücksichtigung der Nutzer-Vielfalt.
KI im UX-Prozess
Wie Lovable, Claude Code und Figma MCP den Design-to-Dev-Handoff neu definieren – und wo die Grenzen liegen.
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